Die Superlehrer. Mehrere Lehrer versuchen innerhalb von 4 Monaten 16 mehr oder weniger gescheiterte Jugendliche/junge Erwachsene den Hauptschulabschluss zu ermöglichen.
Habe mir nun die erste Folge einfach mal angesehen. Bis jetzt bin ich nur mäßig beeindruckt. Soviel war auch noch nicht zu sehen. Aber trotzdem bin ich der Meinung das manche Handlungen nicht richtig gelaufen sind. Einer der Lehrer lässt wirklich die anderen selten ausreden (Schüler aber auch andere Lehrer). Ich kann es fast verstehen das da manche negativ drauf reagieren. Die Schüler sind auch wirklich fast alle aus ziemlichen Problem-Familien die oft ganz andere Probleme haben. Jetzt soll es nächste Folge darum gehen wer von den Wackelkandidaten rausfliegen soll. Hallo sind wir bei Deutschland such den Superstar. Sollte es nicht das Ziel sein das alle den Hauptschulabschluss erreichen? Kann man nicht intesiver auf die Probleme der Schüler eingehen um so besser zu verstehen von diese unverschämte Disziplinlosigkeit herkommt?
Naja, wahrscheinlich ich alles mehr oder weniger gestellt. Wirklich nochmal ansehen lohnt sich nicht.
Jogurtbecher - 15. Jun, 21:07
Eigentlich wollt ich ja nicht viel persönliches hier rein schreiben, aber heute hat sich mir einfach mal wieder die Frage gestellt: "Wieso bin ich eigentlich noch Singel?"
Erstmal, ich kenne eigentlich ziemlich viele Frauen. Es ist nicht so das ich keinen Kontakt zu ihnen haben und finde. Leider sind diese so gut wie immer vergeben.
Fangen wir einfach mal mit mir an. Was habe ich zu bieten?
Ich bin noch jung, schlank und hochgewachsen. Ob ich gut aussehe kann ich schlecht beurteilen da so etwas rein subjektiv ist. (Wenn ich sehe mit was für Typen manche Mädels zusammen sind, naja egal wie gesagt, subjektives Schönheitsepmfinden und so)
Was gibt es sonst so, ich mag Kinder unglaublich gerne und möchte auch nicht zu spät eine Familie gründen. Ich kann Babys füttern, wickeln, baden und kenne mich mit Kinderkrankheiten und Entwicklungen aus.
Ich kann Möbel ab und wieder zusammen bauen, malern, Lampen anbringen und nähen. Ich kann kochen, grillen und Kuchen backen.
Ich bin ein ordentlicher Mensch der kein Problem hat Ordnung zu halten.
Ich bin nett, freundlich, humorvoll, treu und ein totaler Romantiker. Ich z.B. verschenke wahnsinnig gerne Blumen. (Erstaunlich ist das viele junge Frauen total begeistert davon waren und sagten das sie das erste mal in ihren Leben so Blumen erhalten haben, dabei haben sie oft schon seit Jahren einen festen Freund).
Ich bin intelligent, zielstrebig und habe vor in mein Leben noch was zu erreichen.
Also was ist so schlimm an mir. Woran liegt es das soviele junge Frauen mit Kerlen zusammen sind die ihnen nichts bieten können? Woran liegt es das ich jedes mal zu hören bekomme das ich nicht ihr Typ bin oder sie momentan einfach keine Beziehung wollen (was sie nicht hindert mit irgendwelchen komischen Typen zusammen zu sein oder 2 Wochen später doch ne Beziehung zu haben).
Liegt es also irgendwie an mir oder was ist nur los?
Ach eigentlich egal ich bin einfach nur frustriert und einsam.
Jogurtbecher - 14. Jun, 01:08
Alles fing vor ein paar Wochen an. Ein guter Freund von mir fragte mich, ob ich nicht Lust habe bei dem Jenarer Horizontallauf mit zumachen. Nicht die 100km aber die 35km sollten es sein. Spontan zugesagt, angemeldet und fertig war die Sache.
Danach haben wir beide unsere Freunde belätschert doch auch mit zu machen, wo sich leider niemand fand. Alles faule Säcke :-)
Gehen wir chronologisch vor:
5:30 Uhr: Mein Wecker klingelte. Welcher Teufel hat mich eigentlich geritten mit Konrad wandern zu gehen. Es ist Samstag, ich könnte noch einige Stunden schlafen, was ich auch nötig hätte, da ich die letzte 3 Tage schon jeden Morgen um 6:00 Uhr aufgestanden bin. Was solls, aufstehen, frisch machen, Rucksack schultern und ab zum Bahnhof.
7:00 Uhr: Nach ein wenige fahren mit der S-Bahn und suchen (bin dann einfach allen anderen mit Rucksack gefolgt) erreichte ich die Start-Ziel Zone. Die 3-Felder-Halle der Universität hatte ihre Räumlichkeiten geöffnet und bat umfangreiche Möglichkeiten für alle Wanderer die zahlreich erschienen sind.
7:39 Uhr: Konrad war inzwischen eingetroffen und los geht es. Zügig schritten wir voran und orientierten uns an den Vorläufern. Das Wetter ist perfekt zum laufen. Angenehme Temperatur und bedeckter Himmel. Einmal haben wir uns zwar etwas verlaufen (samt Pärchen das uns einfach gefolt war) aber zum Glück schnell wieder die Strecke wiedergefunden.
10:35 Uhr: Wir erreichten in etwa die Mitte. Es gab einen freundlichen Empfang und eine Fresstüte für jeden. Spontan haben wir dann entschieden uns gar nicht erst hinzusetzten sondern stur weiter zulaufen. Langsam zog sich auch der Himmel zu und es tröpfelte ab und an. Unsere Hauptgesprächsthemen bis jetzt: Mechatronik, Frauen, Universitätslehre, Mechatronik, Frauen, Mechatronik ;-)
Etwa 3 Stunden später (langsam schmerzen auch die Füße und Beine) fing es an mehr zu regnen was uns aber nicht weiter störte.
14:25 Uhr: Das Ziel, nachdem wir noch zweimal kurz die falsche Richtung gewählt hatten erreichten wir tropfnass, mit schmerzhaften Füßen aber stolzgeschwellter Brust laufen wir in das Ziel ein. Viele der 100km Läufer haben sich auch schon eingefunden oder kamen nach und nach an (sie starteten am Vorabend und sind die ganze Nacht gelaufen). Denen sah man es an was sie hinter sich hatten. Nach eine deftigen Essen und ein wenig Füße ausruhen humpleten wir mehr oder weniger nach Hause.
20:26 Uhr: Schreibe gerade meine Letzten Zeilen für den Blog. Meine Füße brenne wie Feuer und ich laufe wie ein alter Mann, aber ich bin trotzdem Stolz auf mich. Vier Blasen schmücken nun meinen Fuß (zwei an jedem) aber die vergehen bestimmt schnell.
Also Konrad, nächstes Jahr wieder. Mal sehen ob wir eine bessere Zeit haben.
Jogurtbecher - 6. Jun, 18:28
Gestern wieder mit ein paar Freunden unterwegs gewesen und kamen dabei auf das Thema Wohnungen. Ich wohne ja noch zu Hause bei meinen Eltern. Es fiel der Kommentar das bei den Eltern wohnen ja ein Rückschritt wäre. Das ist jetzt nichts gegen das Mädel, was den Kommentar gegeben hat. Ich mag sie sehr gerne und sie wird es nicht so gemeint haben, es geht mehr um das Prinzip.
Wenn ich jemanden kennen lerne kommt es natürlich ziemlich schnell zu den Thema was man studiert und wo man wohnt. Meine Antwort darauf, das ich zu Hause bei meinen Eltern wohne zeigt meistens dieselbe Reaktion. Ein enttäuschtes "oh", Stirnrunzeln und man kann förmlich spüren wie eine leichte Abneigung entsteht. "Wohnt bei seinen Eltern. Kann ja nur ein Muttersöhnchen sein...."
Was mich einfach dabei nervt ist diese Vorverurteilung. Bevor man mich richtig kennen lernt bekommt man einen Stempel aufgedrückt. Bevor ich überhaupt interessant werden kann, werde ich schon in die Schublade Langweiler abgeschoben.
Aber ihre Freunde, die frisch vom Abitur eben in ihre erste eigene Wohnung gezogen sind, sind ja soviel cooler. Die werde Erwachsen und entwickeln sich weiter. Ja ne is klar.
Ich habe schon 4 Jahre lang eine eigene Wohnung gehabt, welche ich komplett selbst finanzierte (kein Bafög oder so was). Ich habe eine komplette Ausbildung hinter mir, habe selbst Jugendliche und junge Erwachsene mit ausgebildet. Ich leitet schon eine Station im Krankenhaus, mit 3 Untergebenen (von den teilweise manche doppelt so alt waren wie ich) und mit über 30 Patienten und hatte komplett die Verantwortung darüber. Ich habe auch schon Patienten beim Sterben begleitet und reanimiert.
Ich kann massieren, habe schon Frauen die Haare gefärbt, hatte mit Drogenabhängigen und Selbstmord gefährdeten zu tun.
Habe Jugendlichen bei ernsthaften Psychischen Problemen geholfen und war in verschiedenen Opern sowie in Frankfurter Nachleben.
Ich kann Babys wickeln, waschen und füttern und habe umfangreichen Erfahrungen im Bereich der Säuglingspflege.
Das wissen die meisten noch nicht, woher auch, aber das Interesse verliert sich ja schon weil ich ja ein Milchbubi bin und zu Hause wohne. Aber seit 2 Jahren, 20km von zu Hause weg zu studieren sind ja die Wahnsinn´s Erfahrungen -.-
Jogurtbecher - 26. Mai, 13:37
So jetzt habe ich StarTrek 11 endlich auch mal gesehen. Erstmal ne Liste meiner Kritikpunkte die mir während des sehens aufgefallen sind. Achtung Spoiler inside.
Wie kommt jemand wie Kirk zur Raumflotte? Ok er kennt Pike und ist angeblich hochintelligent. Aber auch vorgestraft und ein Rüpel, nur die besten der besten eines Jahrganges schaffen es überhaupt auf die StarFleet-Akademie.
Wieso sind keine Deflektoren sichtbar? Mehrmals werden Förderationsraumschiffe von den Torpedos des Feindes getroffen und danach sind angeblich die Schilde reduziert. Die Schilde von moderen Förderationsraumschiffe bilden aber eine Art Blase, die bei Belastung sichtbar sein müsste.
Seit wann hat die Sternflotte eine so große Raumflotte? Die Enterprise war das erste Raumschiff der Constitutionsklasse. Sie galt damals als schwerer Kreuzer, allen anderen Raumschiffen weit überlegen. Ansonsten war die Raumflotte noch nicht besonders weit ausgebaut.
Wieso befördert man einen Kadetten zum ersten Offizier? Es befinden sich sieben Kreuzer im Orbit der Erde ohne Offiziersbesatzung? Kadetten sind eben erst mit der Ausbildung fertig und benötigen umfangreiche weitere Ausbildung bevor sie wirkliche Kommandofunktionen übernehmen können. Es kann mir keiner erzählen das auf dem gesamten Planeten nirgendwo Offiziere mit Erfahrung vorhanden waren.
Wieso übernimmt Pavel die Brücke als der Captain geht? Pavel, der übrigens mit seinen übertriebenen Akzent lächerlich wirkt, ist wie man später herausfindet 17 Jahre und frisch von der Akademie. Er kann Generationsmäßig gar nicht vor Kirk auf der Akademie gewesen sein. Zudem muss man volljährig sein, Chekov müsste demnach mit 14 Jahren angefangen haben.
Wo ist Vulkans verteidigung? Vulkan ist ein Kernplanet der Förderation und ist scheinbar völlig ohne Verteidigung. Wie konnte das Romulanische Schiff überhaupt soweit in der Kerngebiete vordringen?
Wieso springen die mit Raumanzügen durch die Atmosphäre? Müsste sie nicht verglühen?
Wieso öffnet Olsen seinen Fallschirm nicht? Er benimmt sich wie ein Jugendlicher der ne bissel Risiko in Kauf nimmt. Dabei geht es um sein Leben (was er ja dann verlor) und einen ganzen Planeten.
Haben die keine Magentschuhe zum landen? Sie landen mit Fallschirmen und schlittern quer über den Bohrer. Das soll die Zukunft sein?
Sulu nimmt ein Schwert mit aber keinen Phaser? Find es ja toll das Sulu mit einen Schwert kämpft aber sollte man nicht trotzdem noch einen Phaser mitnehmen?
Eben wird gesagt das Vulkan in wenigen Minuten zerstört wird und Spock rennt auf den Planeten? Extrem unlogisch, selbst für einen Menschen.
Chekov wirkt total lächerlich! Hat ich glaub schon erwähnt. Sein Akzent ist lächerlich, die Figur hätte man weg lassen sollen da sie eh nicht in die Zeitlinie passt.
Wieso kann Chekov die Fallenden beamen aber die deutlich ältere Offizierin am Transporter nicht? Woher hat er die Erfahrung, warum ist er darin so toll?
Wieso wurd eine neuer Transportereffekt benutzet? Es ist die selbe Enterprise wie später unter Kirk und dort gibt es doch schon einen bekannten Effekt. Wieso muss das geändert sein.
Wieso will Nero die Verteidigungsparameter von Terra haben wenn er scheinbar jeder Flotte überlegen ist? Und er durch die Vulkanischen auch so gekommen ist. Er hat innerhalb von wenigen Minuten 6 Förderationsraumer vernichtet ohne einen Kratzer abzubekommen.
Spock (etwas jung) Kirk und McCoy sind gut gewählt. Finde die Schauspieler wirken ziemlich treffend.
Wieso wird Kirk abgeworfen? Hallo gehts noch? Eigentlich ist das Schiff mit Warp unterwegs (und wenn nicht, warum dümplen sie noch im System rum?). Man kann doch nicht einfach ein Crewmitglied von Bord werfen, wo leben wir denn?
Wieso rennt Kirk durch ne Eiswüste? Völlig ohne Ausrüstung.
Kleines Monster wird von Größeren gefressen ist aus StarWars geklaut! Völlige unötig. Die ganze Eisplanetenszene ist bis jetzt völlig sinnlos und wirkt total aufgesetzt.
Der alte Spock wird zufällig gefunden? Aha, wahnsinniger Zufall.
Warum Zeitreisen als Grundlage? Ja warum, wir haben ein riesiges Universum mit eine Geschichte. Man hätte doch irgendwas klassisches machen können und so die junge Crew mit der frischen Enterprise eingeführt. Zeitreisen sind immer! unlogisch und verwirrend. Das gesamte Szenario mit wirkt damit nicht besonders Star Trek like. Außerdem würde sich die förderale Zeitpatrouillen in sowas einmischen.
Ein tropfen rote Materie reicht um eine Sonne zu einen schwarzen Loch umzuwandeln wieso müssen sie ein Loch in Vulkan dafür bohren um das selbe zu erreichen?
Scotty ist scheiße dargestellt. Die Figur ist auch lächerlich.
Transworbbeamen? Bitte was? Und Scott soll die Grundlagen dafür entwickelt haben? Wieso ist davon später nichts mehr bekannt? Wirkt total aufgesetzt um sie wieder von den Planeten zu bringen.
Scott in der Wasserfalle ist eine lächerliche Actioneinlage.
Die Kompromitierung von Spock durch Kirk wirkt unglaubwürdig und total aufgesetzt.
Kirk wird einfach als Captain aktzeptiert? Gibt es keine anderen Offiziere auf dem Schiff? Hab ich glaube auch schonmal gesagt.
Wieso können sie das Transwarbbeamen nicht als Waffe nutzen? Wenn die Schilde des feindlichen Schiffes unten sind können sie doch von irgendwoher ne Bombe reinbeamen.
Mit ein paar Codes sind sämtliche Defensivmöglichkeiten von Terra ausgefallen? Welche Defensiveinheiten eigentlich? Star Trek ist da selber manchmal ungenau. Einigemal scheint das solare System ziemlich leer zu sein, bei anderen Folgen wird davon erzählt das es ein unglaublich effektives und starkes Abwehrnetz gibt. Letzters scheint ja eigentlich auch realistisch.
Was haben die Romulaner überhautp für ein komisches schiff? Scheint ja eigentlich nur ne modernes Bergbau schiff zu sein was unrealistisch ist (die bewaffnung). Wieso sind dort überall Brücken, Hallen, Lücken, keine Geländer usw. Welche humanoide Spezies baut denn bitte sowas?
Wie kann Spock das Schiff aus der Zukunft so effektiv steuern? Oder die Zukunft erlaubt eine unglaubliche einfache Steuerung ^^.
Die Enterprise verfügte nie über so umfangreiche Schnellfeuerphaser. Wo sind eigentlich die starken Phaserbanke die eigentlich üblich sind?
Wenn Spock schon im! feindlichen Schiff war, wieso hat er dann nicht mehr schaden angerichtet? Schließlich ballert er dort schon rum.
Am Ende ist Vulkan tot, Romulus in der Zukunft zerstört usw. das ist doch scheiße. Es spielt vor Star Trek das Ende sollte ne Aussicht auf die bekannte Zukunft geben.
Kirk wird direkt nach der Akademie Captain, das ist doch lächerlich. Ich geb doch keinen gerade aus der Militärschule entlassenen "Jungen" das Kommando über einen Flugzeugträger.
Nach der bestandenen Akademie beginnt man als Fähnrich, und nichts wird einen sofort zum Captain befördern.
Wieso sieht die Enterprise eigentlich so anders aus als im Orginal? Man hätte sich doch wenigste am Orginal orientieren können. Rote Türen, die Brücke und so weiter.
Tja Fazit, ne netter Action-SienceFiction aber defenitiv kein Star Trek.
Jogurtbecher - 20. Mai, 22:39
Habe gerade einen Artikel in der FAZ über die größte Waffenmesse der Welt in den USA gelesen. Da Obama gerne die Waffengesetze strenger handhaben möchte, kommt es zu Hamsterkäufern unter den Waffenliebhabern. Munition, Pistolen, Vollautomatische Gewehre gehen weg wie warme Semmeln und das trotz Wirtschaftskrise. Aber vielleicht heißt es auch eher wegen der Wirtschaftskrise. Viele Befragte gaben an, das man sich, seine Familie und sein Besitz schützen muss. Das geht natürlich am besten mit einen Arsenal an vollautomatischen Waffen und der dazugehörigen panzerbrechenden Munition. Selbst der Verkäufer meinte das er noch nie soviel Paranoia bei Einkäufern erlebt hat.
Die Zeiten werden unsicher man muss ja vorbereitet sein. Sehr schön gefällt mir der Satz, das man eine Waffe braucht um sich gegen Überfälle, Vergewaltigungen usw. wehren zu können. "Wenn potenielle Angreifer damit rechnen müssen, das ich eine Waffe tragen, lassen sie es lieber" ist auch ein beliebtes Argument.
Ob da nicht ein kleiner Denkfehler liegt. Vielleicht nicht unbedingt ein Denkfehler aber was tut ein Verbrecher der ja seine Gründe hat, welche im Moment egal sind, wenn er in einen Land wie den USA damit rechnen muss, das jeder bewaffnet ist.
Nach der Logik der Waffenkäufer, lässt er den Angriff sein. Eigentlich unwahrscheinlich, denn er will ja ein Verbrechen begehen. Die Strafen sind in den USA auch sehr drakonisch also wird ein höheres Risiko bei einen Angriff ihn nicht davon abbringen ein Verbrechen zu begehen.
Er könnte sich jemanden unbewaffnetes suchen. Zwar schön für die, die sich bewaffnet haben, aber noch unschöner für die anderen. Sollen sie sich doch auch ne Waffe zulegen.
Da der Verbrecher aber nicht weiß, wer bewaffnet und wer unbewaffnet ist, muss er, vorallen in den USA, immer von einer Bewaffnung des Opfers ausgehen.
Tja Problem gelöst, die Verbrecher gehen nun ein anständigen Job nach und alle leben friedlich miteinander. Aber halt wir leben ja nicht in einer Traumwelt.
Fakt wird doch sein, das es weiterhin Verbrecher gibt. Wenn diese von einer Bewaffnung ihrer Opfer ausgehen, werden sie dadurch natürlich Bedroht. Was wird man also tun. Sein Leben schützen und sehr viel brutaler gegen seine Opfer vorgehen, ergo sie töten. Dann gibt es garantiert keine Gegenwehr mehr.
Also hat sich die faktische Sicherheit in einen Waffenstarrenden Land nicht erhöht sonder nur das Risiko für alle Menschen, durch eine Schusswaffe umzukommen. Jeder fühlt sich durch jeden bedroht, und muss am besten präventiv gegeeinander vorgehen. Ein Kriegszustand wie ihn Hobbs den Naturzustand zugeschrieben hat. Seiner Meinung nach findet man sowas nur bei primitiven Naturvölkern (was nicht stimmt).
Denkt mal darüber nach liebe Waffenliebhaber.
Jogurtbecher - 7. Mai, 15:28
Ich besuche zur Zeit auch einen sehr interessanten Kurs für Philosophiedidaktik. Dafür habe ich diesen Text geschrieben den ich einfachmal so reinposte.
Gefangenen Dilemma in Gruppen:
Man hat nur die Wahl zwischen Ja oder Nein. Eine andere Option ist nicht möglich.
1.Gruppe 1: Ja Gruppe 2: Ja → alle verlieren ein Ohr
2.Gruppe 1: Ja Gruppe 2: Nein → ein Mitglied aus Gruppe 1 stirbt
3.Gruppe 1: Nein Gruppe 2: Ja → ein Mitglied aus Gruppe 2 stirbt
4.Gruppe 1: Nein Gruppe 2: Nein → alle bekommen ein Arm amputiert
Es erfolgte einer längere Diskussion in den Gruppen über die endgültige Entscheidung.
Es wurde (gegen meine Stimme) mit einer knappen Mehrheit für Ja gestimmt. Meiner Meinung nach wäre „Nein“ die rationale Entscheidung gewesen.
Möglichkeit Ja: Chance auf Tod oder verlorenes Ohr
Möglichkeit Nein: Freiheit oder verlorener Arm
Durch die Gruppendynamik kamen aber auch sehr unterschiedliche Meinungen zu Tage. So wurde zum Beispiel ein „Opfer“ aus unsere Gruppe vorher zufällig aus allen ausgewählt. In der anderen Gruppe lief es ähnlich ab, dort hat sich aber jemand freiwillig geopfert da er sein Leben ohne Arm nicht als Lebenswert ansah.
Meiner Meinung nach war dieser Versuch sehr interessant aber leider doch etwas zu abgehoben da sich niemand wirklich von den Tode bedroht fühlte. Ich denke nicht das sich jemand freiwillig geopfert hätte. Es wäre ein viel größere Widerstand für die Option A da gewesen da sie immer den Tod mit beinhaltet. Auch denke ich nicht das sich in einer unbekannten Gruppe sich jemand freiwillig für alle anderen opfert. Jemand der auch lieber stirbt als einen Arm verliert, hat sich wahrscheinlich noch nicht wirklich mit den Thema Tod auseinander gesetzt.
Alles in alles einer aufschlussreiche Erfahrung die aber noch viel mehr, persönliche Diskussion benötigt. Würde sich wirklich jemand freiwillig opfern? Wenn ja, warum? Hängt die Opferbereitschaft von Druck der Gruppe ab? Von individuellen Eigenschaften oder Bindungen zu der Gruppe? Was ist wenn ich niemanden von denen kennen, oder sie sogar zu Menschen gehören die ich nicht leiden kann? Ist die Option der Verstümmlung durch Armamputation eine Alternative zu den Tod und wie sehen das die einzelnen?
Für mich waren die Ergebnisse am Ende nicht wirklich ernsthaft aber es ergeben sich viele neue Themen die es wert sind darüber zu diskutieren. Schließlich handelt es sich bei den Seminar um Philosophiedidaktik und das Ziel des Ethikunterrichtes ist es ja die Schüler zum Nachdenken zu bewegen. Sehr gut lässt sich das Thema Tod, Opferbereitschaft, Überlebenswille und handeln in Extremsituationen anhängen.
Jogurtbecher - 3. Mai, 12:23
So nachdem mir gesagt wurde das meine Blogeinträge so negativ wären, schreib ich mal was positives und zwar aus meinen Leben.
Das Wochenende war einfach schön. Habe an Freitag mit guten Freunden einen angenehmen Spieleabend gehabt und bei Siedler gewonnen :-D
Am nächsten Tag besichtigten wir alle gemeinsam meine Heimatstadt. Dabei planschten wir in einer Quelle, lagen gemeinsam in der Sonne und haben uns ununterbrochen wie kleine Kinder benommen. Ich, und denke auch die anderen, haben sich einfach frei gefühlt. Einer meiner Freudinnen meinte am Ende sogar es wäre der schönste Samstag seit langen.
Das beste war das wir uns keinen Plan gemacht haben. Wir sind völlig ungezielt herumgelaufen und haben uns dort niedergelassen wie es uns gepasst hat.
Hoffentlich hat nur niemand gemerkt das wir Lehramtsstudenten sind ;-)
Jogurtbecher - 26. Apr, 20:13