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Montag, 7. Dezember 2009

Fettnäpfchen

Mal so ne paar Fettnäpfchen sammeln die ich so kenne. Vieleicht fallen mir später noch mehr ein.

A) War während meiner Ausbildung, es ging um das Thema geistig Behinderte im Arbeitsleben. Einige Kolleginnen meinten daraufhin das in ihrer Klinik ein geistig behinderter arbeiten würde. Dieser junger Mann würde mit einen geistig abwesenden Blick die Laborproben und Zettel von den Stationen abholen. Darauf ein Kumpel der auch in der Klinik arbeitete "Ey Leute, das ist ne Zivi. Der ist völlig normal der hat bloß kein Bock auf euch."

B) War bei ne Kumpel mit ne paar Freunden. Einer der Mitbewohnerinnen setzte sich neben ne Freundin mit ihren Laptop. Ihr Blick fällt auf den Desktophintergrund. Daraufhin sagt sie total überzeugt: "Wer ist das denn? Dein Papa?"
Die Antwort der Mitbewohnerin darauf war "Nein, das ist mein Freund." Dieser ist übrigens 30 Jahre :-)

C) Hatten uns ne lustigen Abend gemacht und kamen auf das Thema Naivität. Worauf ne Freund meinte
"XY, wußtest du das dass Wort naiv aus den Wörterbuch gestrichen wurde."
Sie: "Echt"
Er: "Ja da ist jetzt ne Bild von dir eingetragen."
Sie "... ach du bist doch blöd. So naiv bin ich gar nicht."
Er: "Ist aber echt so. Ich glaube Z glaubt das immer noch."
Freundin 2: "Echt????"
Alle nur noch am lachen :-)

Freitag, 4. Dezember 2009

Veränderung der Lehrerausbildung

Nur ne kleine Idee dir mir heute früh gekommen ist. Werde sie später vielleicht etwas mehr ausarbeiten.
Eine komplette Änderung der Lehrerausbildung an der Universität.
Aktuell besteht sie aus 10% Pädagogik und 90% Fachunterricht welche völlig auf eine Universitäre Karriere ausgelegt ist. Die Schulform legt man am Anfang des Studiums fest.

Mein Vorschlag wäre folgender:
Man studiert auf den Endabschluss Pädagoge. Das Studium unterteilt sich zu 50% in Pädagogik und zu 50% auf zwei gewählte Fachgebiete (z.B. Biologie/Philosophie, Physik/Mathematik).

50% Pädagoik beinhaltet:
- Didaktik und Fachdidaktik
- Kindheitsentwicklung
- Phsychologie
- Konflikmanagmant
- Stressprophylaxe
- Gesprächsführung
- Sonderpädagogik
- und noch mehr

50% Fachgebiete beinhalten:
- spezielle Einführungsemester für Lehrer in der es einen intensiven Überblick über ihre jeweiligen Themengebiete gibt
- viele Wahlpflichtfächer in denen man sich aus einen breiten Spektrum der Fächer Vorlesungen/Seminare auswählen kann
- ein kleiner Teil Wahlfächer die man völlig frei, fachübergreifend wählen kann. Dazu zählen auch Sprachen

Ziel ist es das am Ende ein gemeinsamer Pädagogischer Abschluss steht der es einen ermöglicht in der jeweiligen Schulform zu arbeiten in der man möchte. Sei es Gymnasium oder Grundschule. Auch eine Bewerbung in einen Kindergarten wäre nach Wunsch möglich usw.

Werd das Konzept mal noch ein wenig ausarbeiten.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Direkte Demokratie

Die Schweiz hat mit ihrer Abstimmung über das Minarettenverbot einen interessanten Aspekt der direkten Demokratie aufgezeigt.

Mit einer breiten Mehrheit von knapp über 50% wurde der Vorschlag angenommen. Nun hagelt es, voralle aus internationaler Seite, massive Kritik. Kurz zusammengefasst, es wurde falsch abgestimmt. Das Ergebnis ist nicht richtig. Ich will jetzt gar nicht auf die Diskussion eingehen ob ein Minarettenverbot sinnvoll ist oder nicht, viel interessanter ist doch der Aspekt das direkte Demokratie nicht aktzeptiert wird. Das Volk ist nicht reif genug zu entscheiden, es wurde beeinflusst, lässt sich von Vorurteilen leiten. Viel besser ist es wenn "vernünftige" Leute Politik machen kann man zwischen den Zeilen der Kritiker herauslesen.

Ganz unberechtig ist diese Sache natürlich nicht. Wie weit darf direkte Demokratie gehen? Wenn man in Deutschland über die Todesstrafe abstimmen würde gebe es eine breite Mehrheit und selbst wenn nicht man muss nur die richtige Frage zu Abstimmung stellen.
"Wollen sie das die Todesstrafe in Deutschland wieder eingeführt wird?"
"Wollen sie das die Todesstrafe für Kinderschänder und andere Verbrecher in Deutschland wieder eingeführt wird?"
"Wollen sie das die Todestrafe für Kinderschänder, Mörder und Raubkopierer in Deutschland eingeführt wird?"

Viele Menschen lassen sich leider leicht durch einfach Polemik steuern. Was ist wenn durch eine Volksabstimmung durchgeführt wird wo eine Mehrheit die Grundrechte für Minderheiten aussetzt? Ok, man kann jetzt sagen das die Grundrechte dann über einer Volksabstimmung stehen, aber über was genau darf man dann noch abstimmen? Welches Grundrecht wiegt höher als andere? Ist es nicht so das sowas auch von Fall zu Fall und individuell entschieden werden muss?
Wie wird gesichert das keine mediale Beeinflussung der abstimmenden Bürger stattfindet. Fragen über Fragen.

Montag, 16. November 2009

Liebe

Liebe ist....
ja was denn eigentlich? In letzter Zeit litt ich vermehrt unter Liebeskummer. Wie immer wurde ich schwer entäuscht und muss mich erstmal wieder aufraffen.
Ich verliebe mich nicht Hals über Kopf in jemanden, obwohl es dann doch ziemlich plötzlich kommt. Meist lerne ich jemanden kennen, oft befreunden wir uns erst, bevor ich mich wirklich verliebe. Was wahrscheinlich auch ein großes Problem ist. Wie sagt man einer guten Freundin das man mehr für sie empfindet als nur Freundschaft? Inwieweit beeinflusst das dann diese?
Ich sollte mehr darauf achten mal jemanden so kennenzulernen und relativ früh klarzustellen was ich von ihr will. Aber wie gesagt, bevor es soweit ist sind wir meist schon Freund geworden. Problematisch.

Auch wurde mir gesagt das ich mehr kämpfen sollte. Frauen wollen erobert werden. Bloß bisher wurde mir immer deutlich gesagt das ich supertoll wäre aber sie definitiv nichts für mich empfinden. Das sie nur Freundschaft für mich empfinden und sie meinen das die Frau die ich mal bekomme die glücklichste auf Erden wird... Bla Bla Bla.
Fakt ist nur das sie deutlich gemacht haben das sie nicht interessiert sind. Ich gehe als moderner aufgeklärter Mensch davon aus das Frauen emanzipierte Selbstbestimmte Menschen sind die selbst in der Lage sind sich zu entscheiden. Also Respetkiere ich ihre Wahl (auch wenn ich danach meist Depressionen bekomme) und dränge sie nicht weiter. Wenn das Thema Beziehung und Liebe zwischen zwei Personen angesprochen wurde und alles gesagt ist, wieso soll ich dann "erobern"? Das ist für mich kein Erobern mehr sondern eher Stalking oder Nerven? Ist es das was die Frauen wollen? Egal wenn man wüsste was Frauen wollen würde man eh den Nobelpreis bekommen?

Mhh wo war ich? Keine Ahnung ... erstmal Schluss.

Sonntag, 8. November 2009

Sterben oder nicht sterben ...

... das ist hier die Frage.

Meine ehemalige Schule hat wie jedes Jahr zum Tag der offenen Tür geladen. Aber dieser wurde dann kurzfristig abgesagt, weil es zwei Fälle von Schweinegrippeverdacht gibt. Da es eine öffentliche Veranstaltung ist muss diese abgesagt werden.
Der Unterricht findet trotzdem weiterhin statt.

Jaja, die Schweinegrippe. Wir werden wahrscheinlich alle daran sterben. Oder auch nicht. Zur Zeit ist es aber eher so das man nicht daran sterben wird. Die Letalität de Schweinegrippe ist deutlich geringer als der Normalen Herbst und Wintergrippe die jedes Jahr stattfindet und deutlich mehr Opfer kostet. Aber wen interessiert das schon.
Impfen kann man sich inzwischen ja auch. Normalerweiße bin ich ja kein Impfgegner, aber in diesen Fall. Der Impfstoff wurde unzureichend getestet und jetzt massenweise unter die Leute geworfen. Der zuständige Pharmakonzern hat schon dafür gesorgt das er für jegliche Impfschäden nicht haftbar gemacht werden kann. Wenn das nicht mal das Vertrauen fördert.

Alles in allen ist es eigentlich eine sehr schwierige Situation. Solche Grippeviren können wirklich schnell mutieren und so deutlich gefährlicher werden. Das kann aber ebenso dazuführen das ein aktueller Impfstoff völlig wirkungslos wird.
Statt aber eine vernüftige Aufklärungspolitik zu betreiben und deutlich zu machen wie sinnvoll eine Impfung wirklich ist, wird Panikmache im großen Stil betrieben. Pharmakonzerne kassieren Milliarden von den Staaten und man hört überall nur unterschiedliche Informationen. So wird grundlegendes Vertrauen in unser Gesundheitssystem zerstört. Wenn es nun zu einer wirklichen Pandemie kommt, wird es schwierig sein die Leute von der tatsächlichen Gefahr zu überzeugen.

Mittwoch, 4. November 2009

Pflugscharen zu Schwertern

Eigentlich sollte es ja anderherum heißen.
Vorgestern wurde ein neues Schlachtschiff der USA Marine eingeweiht. Im Bug des Schiffes wurden 7,5 Tonnen Stahl aus den Überresten des World Trade Centers eingearbeitet.
Das neue 205m lange Schiff soll im Kampf gegen den Terrorismus eingesetzt werden. Die scheinen sich ja ziemlich oft in gleichwertigen Schlachtschiffe auf den Meeren rumzutreiben.

Meiner Meinung nach ist es mal wieder ein typisches Beispiel für die Denkweise die in der aktuellen Politik vorherrscht. Der Grund für Terror ist nicht interessant, die Auswüchse müssen bekämpft werden. Gegen Terror hilft nur Gegenterror dann wird sich das Problem schon von alleine lösen.
Ich verlange jetzt nicht das wir total pazifistisch agieren und all unsere Waffen wegwerfen. Das wird den Terror auch nicht stoppen, aber es muss doch was gegen die eigentlichen Gründe von Terrorismus getan werden.
Was treibt diese Menschen an?
Oft ist es ein Bestreben nach Gerechtigkeit. Natürlich muss man dabei beachten das Gerechtigkeit in diesen Fall ein sehr subjektives Gefühl ist. Aber wenn man der Meinung ist das man ungerecht behandelt wird dann reagiert man. Was ist mit der Ungleichverteilung der Ressourcen auf der Welt. Und nicht nur Ressourcen sind schlecht verteilt. Ebenso Bildung, Kultur und Freiheit.

Erst wenn diese himmelschreiende Ungerechtigkeiten beseitigt sind hat man eine wirklich Chance Terrorismus effektiv zu bekämpfen.
Aber man kann natürlich auch mit Schlachtschiffen über das Meer fahren und Truppen in anderen Ländern absetzen.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Wieso tu ich mir das an?

Bähh wieso tu ich mir das überhaupt an?
Wieder so ne Politrunde in den Öffentlich-Rechtlichen. FDP Politiker die sich darüber aufregen das es ja Menschen gibt die zu Hause bleiben während andere früh aufstehen und malochen gehen.
Ja woran könnte das denn liegen? Daran das viele Löhne inzwischen so niedrig sind das es einfach ökonomischer ist zu Hause zu bleiben?
Soweit denkt der Herr FDP-Politiker natürlich nicht, nein da muss massiv gekürzt werden.
Überhaupt Sozialleistungen, auf die konkrete Frage ob es Kürzungen geben wird, lallt er irgendwas von Veränderung und Analyse der Strukturen und das man was machen muss.
Sag doch einfach die Wahrheit! Ein Soziales System kostet Geld, also weg damit. Es kommt die kompletten Sendung rüber, der Mensch ist ein reiner Kostenfaktor und dieser muss reduziert werden. Machts doch gleich richtig, jeder dessen Arbeitskraft nicht benötigt wird, wird kostengünstig entsorgt. Dann würde der Staat doch endlich Geld sparen und könnte damit endlich die Leistungsträger entlasten.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Öffentlicher Nahverkehr der Zukunft

Ist nur ne Theorie die ich selber für ein moderens Öffentliches Nahverkehrssystem habe.

Grundlage sind Kleinbusse (6-12 Plätze) und ein Datennetzwerk. Die Kleinbusse fahren nicht nach einen festen Fahrplan oder feste Haltestellen an. Durch ein vernetztes Kommunikationgerät (auch Handy genannt) ist es möglich jeder Zeit einzusehen ob sich einer der Kleinbusse nähert und wieviel Plätze dort frei sind. Zudem kann man eine Anforderung einstellen so das der nächste Bus hält (man kann auch jederzeit sich an den Rand stellen und winken) und man mitgenommen wird. Es würde ein ständiger Kreislauf von Kleinbussen entstehen und die Wartezeiten wären relativ gering (vorallen gegenüber den jetzigen ÖVS).

Ziel des ganzen ist es, das der Individualverkehr zurück gefahren wird. Finaziert werden könnte das über eine stark erhöhte Mineralölsteuer, sowie höhere Steuern auf Autos und Führerscheine. Trotzdem wäre es natürlich ein Verlustgeschäft was aber so ein Verkehrssytem wert wäre.

Mir ist auch klar das die Deutschen niemals so etwas zulassen würden. Die heilige Kuh ist schließlich das Auto und viele definieren ihre Freiheit über die Freiheit wie sie fahren können. Wobei man natürlich ignoriert das dass von mir beschriebene Verkehrssystem demokratischer wäre da es wirklich jeden zustehen würde. Ein anderes Argument wäre natürlich noch die Arbeitsplätze die davon bedroht werden würde, was für mich kein Argument ist. Sonst würden wir heute noch in Höhlen wohnen.

Privatisieren

Eine kleine Geschichte mit noch offenen Ende aus meiner Heimatstadt.

Die dortige Wasserversorgung ist semi-selbständig. Das heißt der Betrieb steht unter Staatlicher Kontrolle (in diesen Fall der Stadt) kann aber autonom über seine Geschäfte entscheiden. Wann wird saniert, wo werden neue Leitungen gelegt usw. .
Wenn Gewinn erwirtschaftet wird, zudem die Versorgung angehalten ist, muss dieser über sinkende Wassergebühren an die Verbraucher zurückgezahlt werden. Alles in allen ist die Qualität des Wassers sehr gut und die Preise bleiben moderat.

Aktuell denkt die Stadt darüber nach die Wasserversorgung zu verkaufen und damit zu privatisieren. Bringen würde es etwa 3,5 Millionen Euro, wenn überhaupt. Die Stadt ist übrigens zurzeit etwa 105 Millionen Euro Schulden.

Was würde eine Privatisierung bedeuten? Anhand von der Nachbarstadt ist schon abzusehen was passieren wird. Sämtliche Abteilungen werden ausgesourct und über Dritt-Firmen über deutlich billigere Konditionen wieder eingestellt. Die Sanierung und Instanthaltung wird stark zurückgefahren so das die Wasserqualität sinkt. Der Preis sinkt übrigens nicht wirklich, sondern höchstens am Anfang, danach zieht der Preis stark an.
An den Gewinn ist die Stadt nebenbei auch noch beteiligt, was soviel heißt das sie an hohe Wasserkosten interessiert sind.

Noch besser wird es in einigen Jahren wenn das Netz aufgrund fehlender Wartung zusammenbricht. Da die Wasserversorgung gewährleistet werden muss, darf die Stadt den Betrieb dann zurückkaufen und Millionen in die Sanierung des Netzes stecken.

Lustig ist das in dem Gremium die darüber entscheiden genau die Leute mit drinne sitzen die das Werk kaufen wollen.

Lokalpolitik ist schon was tolles. Übrigens nur eine kleine Geschichte von vielen.

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